Wodis Yuneo: Was gibt es Neues?

Was die Wohnungswirtschaft wirklich von KI erwartet: Erkenntnisse aus der KI-Expedition 2026

Geschrieben von Holger Strothmann | 05.03.2026 07:24:24

Künstliche Intelligenz ist in der Immobilien­wirtschaft angekommen – nicht als Spielerei, sondern als konkrete Unter­stützung im Arbeits­alltag. Das zeigt sich auch in den bisherigen Stationen der Aareon KI-Expedition 2026: Wenn Wohnungs­unternehmen über KI sprechen, geht es schnell um Effizienz, Unterstützung und Prozessoptimierung. 

Was die Branche erwartet, lässt sich auf einen Punkt bringen:
KI ist nicht nur ein Tool, sondern vielmehr Unterstützung. Sie soll ganz konkret dort helfen, wo heute Zeit verloren geht – in den Prozessen der Branche.

 

 

Einrücke aus den ersten KI-Expeditionen 2026

 

 

 

Die Ergebnisse: 

 

1) KI wird als Unterstützung verstanden,
der Hebel liegt in Prozessen

In den Pulsumfragen tauchten Begriffe wie „Unterstützung“, „Effizienz“, „Automatisierung“, „Erleichterung“ und „Prozessoptimierung“ besonders häufig auf. Das ist ein wichtiges Signal: Die Erwartung ist pragmatisch. KI wird vor allem daran gemessen, ob sie spürbar entlastet – nicht daran, ob sie beeindruckt.

Auf die Frage, wo das größte Potenzial für KI-Einsatz gesehen wird, liegt Prozessautomatisierung vorn, gefolgt von Kundenkommunikation & Service.  Und noch klarer wird es beim Blick auf den größten Hebel im eigenen Unternehmen: Die große Mehrheit, rund dreiviertel der Teilnehmer sieht ihn im ERP-System zur Unterstützung operativer Prozesse.

 

 

„Was früher 8 Stunden gedauert hat,
geht innerhalb weniger Minuten mit einem Prompt.“

Markus Weisenauer Versicherungskammer Bayern

 

„KI wird ein Element der Wettbewerbsfähigkeit.“
 Wolfgang Selig Baugenossenschaft Geretsried eG

 

 

2) KI muss in Branchenprozessen denken

In den Gesprächen ging es immer wieder um die verschiedenen Prozessfelder, die jeder in der Branche sofort wiedererkennt:

  • Posteingangsbearbeitung: Sortieren, zuordnen, vorstrukturieren, Routine entlasten

  • Mieteranliegen & Erreichbarkeit: schneller reagieren, konsistenter antworten, Service spürbar verbessern

  • Schadensprozess – ausgelöst durch Bildanalyse: Foto verstehen, Schaden erkennen, Meldung korrekt aufnehmen und nächste Schritte anstoßen     

 

Das Beispiel des Schadensprozess verdeutlicht gut: Bildanalyse ist kein Selbstzweck. Sie wird dann interessant, wenn daraus ein sauberer Prozessstart wird – in dem Fall eine vorqualifizierte Schadensmeldung statt unstrukturiertem Foto/Freitext.

Dies ist der Kern: KI muss die Logik der Branche treffen – dann wird sie als Mehrwert erlebt.

3) Was Unternehmen brauchen, um KI wirksam zu nutzen

Auch hier sind die Ergebnisse angenehm konkret – und sie widersprechen dem Reflex „es scheitert am Budget“ zumindest teilweise. Genannt werden vor allem:

  • Zeit zum Ausprobieren

  • Know-how im Team

  • Konkrete Anwendungsfälle

Unterm Strich zeigt das: Es geht stark um Orientierung, konkrete Use Cases und Umsetzungsfähigkeit – weniger um KI als abstraktes Konzept.

 

Genau hier verstehen wir unsere Rolle als Aareon. Nicht als Anbieter einzelner KI-Funktionen, sondern als Partner, der:

  • konkrete Anwendungsfälle entlang realer Branchenprozesse aufzeigt
  • Integration in bestehende Systeme mitdenkt
  • Sicherheit bei Datenschutz und regulatorischen Fragen schafft
  • Unternehmen Schritt für Schritt bei der Einführung begleitet

 

Die KI-Expedition ist ein Beispiel dafür: Sie schafft Transparenz, macht KI erlebbar und verbindet strategische Einordnung mit praktischen Szenarien.

Denn KI entfaltet ihren Mehrwert nicht durch Technik allein –  sondern durch klare Führung, sinnvolle Integration und konkrete Umsetzung im Arbeitsalltag.

 

 

Nächste Schritte:
Vom Impuls zur konkreten Umsetzung

Wer gerade an genau diesen Fragen arbeitet - Wo starten? Welche Use Cases? Wie integrieren? findet hier eine Übersicht, was AAVA, die Virtuelle Assistenz von Aareon heute schon alles leisten kann:

👉 Zur AAVA-Übersichtsseite